Ratgeber · Aktualisiert 2026-09-08

Gallipoli: Die Landungen am 25. April 1915

Die Landungen auf Gallipoli am 25. April 1915: Cape Helles, Anzac Cove, schwieriges Gelände und osmanische Gegenwehr mit Einordnung der Spielschauplätze.

Die alliierten Landungen auf Gallipoli begannen am 25. April 1915. Wichtige Landungsgebiete waren Cape Helles im Süden und die Westküste bei Anzac Cove. Die britische 29. Division ging im Helles-Abschnitt an Land, während die ANZAC-Truppen weiter nördlich landeten.

Steiles, zerklüftetes Gelände erschwerte das Vorrücken und half den osmanischen Truppen, die Brückenköpfe einzugrenzen. Aus dem geplanten schnellen Vorstoß entwickelten sich monatelange Kämpfe.

Cape Helles und die südlichen Strände

Cape Helles umfasste mehrere Landungsstrände am südlichen Ende der Halbinsel. V Beach ist besonders mit der SS River Clyde verbunden. Die Bewegung vom Strand ins Hinterland war dort gegnerischem Feuer ausgesetzt.

Die Landung sollte den Vormarsch nach Norden ermöglichen und damit zur Kontrolle der Dardanellen beitragen. Verteidigungsstellungen und Gelände erschwerten dieses Vorhaben. Die Feldzugsübersicht des National Army Museum ordnet die Landungen in das Gesamtziel ein.

Anzac Cove und die Höhen dahinter

Hinter dem ANZAC-Landungsgebiet lagen Schluchten, Geländesporne und die Sari-Bair-Höhen. Diese Landschaft machte es schwer, den geplanten Vormarsch geordnet fortzusetzen.

Osmanische Verstärkungen, darunter das 57. Regiment unter der Führung Mustafa Kemals, rückten in Richtung der bedrohten Höhen. Der alliierte Brückenkopf blieb bestehen, doch der Vorstoß verlief nicht wie vorgesehen. Die Zeitleiste von NZ History verfolgt die Ereignisse am 25. April.

Die Bezeichnung ANZAC steht für das australische und neuseeländische Armeekorps. Mehr dazu findest du im Leitfaden zu Australien und ANZAC.

Plan und tatsächlichen Ablauf vergleichen

Die Landung lässt sich besser als Abfolge vieler Entscheidungen verstehen als durch ein einzelnes Bild. Stellungen, Verstärkungen und örtliche Möglichkeiten änderten sich im Laufe des Tages.

Die Landungspläne von NZ History zeigen die Absicht. Die Zeitleiste zeigt, wie sich die Operation nach Beginn der Kämpfe entwickelte. Erst beide zusammen erklären, warum ein vorgesehener Weg nicht automatisch zum tatsächlichen Vormarsch wurde.

Für die räumliche Einordnung hilft unser Leitfaden zu historischen Feldzugskarten.

Die Landungen im Spiel Gallipoli

Anzac Cove und V Beach sind spielbare Karten in Gallipoli. Offizielles Spielmaterial zeigt Angreifer, die vom Wasser beziehungsweise vom Strand aus vorgehen. Wege und Missionsziele sind für ein verständliches Gefecht angepasst.

Das ist keine genaue Rekonstruktion des historischen Landungstags. Ein Trailer kann Atmosphäre und sichtbare Spielabläufe vermitteln, ersetzt aber keine zeitliche Darstellung der Ereignisse von 1915. Bilder und Orientierungspunkte der spielbaren Schauplätze findest du in der Kartenübersicht.

Quellen